Windows10 Tipps & Tricks

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#1 25 November, 2017 - 23:00
Waga
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Windows10 Tipps & Tricks

1. Undokumentierte Funktionen per Gott-Modus freischalten

Auch unter Windows 10 lässt sich mit einem Trick der Gott-Modus freischalten. Die Entwickler haben diese geheime und undokumentierte Funktion in Windows integriert, um sich einen schnelleren und direkteren Zugriff auf alle Windows-Funktionen zu verschaffen. Das funktioniert ganz einfach und schaltet „Alle Aufgaben“ frei. Ist dieser „Gott- Modus“ erst einmal aktiviert, dann hat der Windows-Nutzer Zugriff auf alle Systemsteuerungseinträge innerhalb eines Ordners und muss sich nicht mühsam durch die Ordner in der Systemsteuerung quälen.

  • Um den Gott-Modus in Windows 10 zu aktivieren, klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle auf dem Windows-Desktop und wählen nun im Kontextmenü „Neu > Ordner“ aus.
  • Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den neu angelegten Ordner, wählen im Kontextmenü „Umbenennen“ aus und ändern den Namen des Ordners wie folgt: Gott-Modus.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Welcher Text vor dem „.{“ steht, spielt letztendlich keine Rolle. Wichtig ist nur, dass dort irgendein Wort steht und darauf „.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}“ folgt. Nach dem Umbenennen des Ordners ändert sich das Aussehen des Icons. Und der Name des Ordners lautet aufgrund des Textes vor dem „{“ in unserem Beispiel „GottModus“.

Der Gott-Modus schaltet eine komplette Liste aller Aufgaben der Windows-Systemsteuerung frei. Das ist etwa dann hilfreich, wenn die genaue Bezeichnung einer gewünschten Einstellung nicht bekannt ist.

Doch Vorsicht! Viele der Einstellungen richten sich an Windows-Profis. Das Herumspielen in den Einstellungen kann im Extremfall zu einem Totalausfall des Systems führen.

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2. Das neue Startmenü von Windows 10 nach eigenem Gusto modifizieren

Unter Windows XP und 7 kommt Startmenü schlicht und schnörkellos daher. Wer dieses Design trotz Überarbeitung des Designs auch unter Windows 10 bevorzugt, kommt mit wenigen Klicks zu einem kachelfreien Startmenü:

  • Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie nacheinander alle App-Symbole mit der rechten Maustaste an und wählen jeweils „Von Start“ lösen. Die so leer geräumte Fläche bleibt zunächst ungenutzt, das Startmenü belegt den gleichen Platz.
  • Um das Fenster entsprechend zu schrumpfen, klicken Sie den rechten Rand an und ziehen ihn mit gedrückter Maustaste nach links. 

Sind unter Windows 10 viele Apps und Desktop-Programme installiert, leidet die Übersicht im rechten Startmenü-Bereich.

Mithilfe von Kategorien sorgen Sie für mehr Durchblick.

  • Öffnen Sie zunächst das Startmenü, um Überschriften für Kachel-Icons anzulegen.
  • Ziehen Sie thematisch passende Symbole zueinander.
  • Anschließend klicken Sie doppelt auf die freie Stelle oberhalb einer Programmgruppe und vergeben eine Überschrift.
  • Um einen bereits vorhandenen Kategorienamen zu ändern, klicken Sie ihn doppelt an, löschen den vorhandenen Text und geben einen neuen Namen ein. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste.

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3. Suchfeld in der Taskleiste anpassen

Das Suchfeld mit seiner eingebauten Cortana-Sprachassistentin dominiert die Taskleiste. Empfinden Sie das als störend, dann nutzen Sie die entsprechenden Darstellungsoptionen.

  • Nach einem Rechtsklick auf die Taskleiste und einem Klick auf „Suchen“ gibt es drei Auswahlmöglichkeiten: „Ausgeblendet“, „Suchsymbol anzeigen“ und „Suchfeld anzeigen“. 

Rechts neben dem Suchfeld ist standardmäßig ein Icon für die Taskansicht vorhanden.

  • Nach einem Klick darauf erscheint der Dialog zum Wechseln zwischen Fenstern oder virtuellen Desktops, wie Sie auch beim Drücken von Windows- und Tabulator-Taste kennen.

Können Sie mit der Funktion nichts anfangen, dann entfernen Sie das Symbol 

  • Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und danach auf den Menüeintrag „Taskansicht Schaltfläche anzeigen“.

 

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4. Explorer per Windows-Startmenü beenden

Microsoft ist sich offenbar uneins, ob das Beenden des Explorer-Prozesses per Startmenü ins Betriebssystem gehört oder nicht. Wie vieles andere auch, haben die Entwickler bei Windows 8/8.1 auf die Funktion verzichtet – sie aber mit Windows 10 wieder eingeführt. Immer dann, wenn das System selbst oder installierte Programme im laufenden Betrieb Probleme bereiten, hilft die bereits aus Windows 7 bekannten Option weiter, sofern die Taskleisten- und Windows-Explorer-Darstellung hakt. Um den entsprechenden Systemprozess zu beenden und den Arbeitsspeicher frei zu räumen, klicken Sie bei gedrückter Strg- und Umschalttaste mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf der Taskleiste. Es folgt ein Klick auf „Explorer beenden“.

 

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5. Systemfunktion in das Startmenü hinzufügen

Haben Sie über das Suchfeld der Taskleiste eine Systemfunktion gefunden, können Sie sie ins Startmenü aufnehmen.

  • Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „An Start anheften“.

In der Regel landen die Windows-Bordmittel als Kacheln im rechten Startmenü-Bereich. Möchten Sie aber etwa die Systemsteuerung links im Startmenü positionieren, ist dazu ein Umweg nötig.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Windows-Desktop und wählen Sie „Neu > Verknüpfung“. Geben Sie die Befehlszeile 
explorer.exe shell:::{26EE0668-A00A-44D7-9371-BEB064C98683}  

in das dafür vorgesehene Feld ein und klicken Sie auf „Weiter“.

  • Geben Sie der neuen Verknüpfung einen Namen und drücken Sie den Button „Fertig stellen“.
  • Klicken Sie dann die neue Verknüpfung mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „An Start anheften“.

Im Startmenü können Sie das Objekt nun an einer beliebigen Stelle platzieren. Das beschriebene Vorgehen funktioniert auch für weitere Systemdienste, beispielsweise mit den Befehlen in der angefügten Tabelle.

Systemfunktion

Kommando

Sicherheit und Wartung

shell:::{BB64F8A7-BEE7-4E1A-AB8D-7D8273F7FDB6}

Eine Netzwerkadresse hinzufügen

shell:::{D4480A50-BA28-11d1-8E75-00C04FA31A86}

Verwaltung

shell:::{D20EA4E1-3957-11d2-A40B-0C5020524153}

Alle Systemsteuerungselemente

shell:::{21EC2020-3AEA-1069-A2DD-08002B30309D}

Alle Aufgaben

shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Applications

shell:::{4234d49b-0245-4df3-b780-3893943456e1}

Automatische Wiedergabe

shell:::{9C60DE1E-E5FC-40f4-A487-460851A8D915}

BitLocker-Laufwerkverschlüsselung

shell:::{D9EF8727-CAC2-4e60-809E-86F80A666C91}

Bluetooth-Geräte

shell:::{28803F59-3A75-4058-995F-4EE5503B023C}

Suchergebnisse

shell:::{9343812e-1c37-4a49-a12e-4b2d810d956b}

Command Folder

shell:::{437ff9c0-a07f-4fa0-af80-84b6c6440a16}

Common Places FS Folder

shell:::{d34a6ca6-62c2-4c34-8a7c-14709c1ad938}

Dieser PC

shell:::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}

WLAN-Verbindungen

shell:::{38A98528-6CBF-4CA9-8DC0-B1E1D10F7B1B}

Systemsteuerung

shell:::{26EE0668-A00A-44D7-9371-BEB064C98683}

Anmeldeinformationsverwaltung

shell:::{1206F5F1-0569-412C-8FEC-3204630DFB70}

Standardprogramme

shell:::{17cd9488-1228-4b2f-88ce-4298e93e0966}

Geräte und Drucker

shell:::{A8A91A66-3A7D-4424-8D24-04E180695C7A}

Anzeige

shell:::{C555438B-3C23-4769-A71F-B6D3D9B6053A}

Center für erleichterte Bedienung

shell:::{D555645E-D4F8-4c29-A827-D93C859C4F2A}

Family Safety

shell:::{96AE8D84-A250-4520-95A5-A47A7E3C548B}

Favoriten

shell:::{323CA680-C24D-4099-B94D-446DD2D7249E}

Dateiversionsverlauf

shell:::{F6B6E965-E9B2-444B-9286-10C9152EDBC5}

Datei-Explorer-Optionen

shell:::{6DFD7C5C-2451-11d3-A299-00C04F8EF6AF}

Schriftarteinstellungen

shell:::{93412589-74D4-4E4E-AD0E-E0CB621440FD}

Spiele

shell:::{ED228FDF-9EA8-4870-83b1-96b02CFE0D52}

Programme beziehen

shell:::{15eae92e-f17a-4431-9f28-805e482dafd4}

Windows-Hilfe und Support

shell:::{2559a1f1-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}

Heimnetzgruppe

shell:::{6785BFAC-9D2D-4be5-B7E2-59937E8FB80A}

Heimnetzgruppe freigeben

shell:::{67CA7650-96E6-4FDD-BB43-A8E774F73A57}

Heimnetzgruppe erstellen

shell:::{B4FB3F98-C1EA-428d-A78A-D1F5659CBA93}

Installierte Updates

shell:::{d450a8a1-9568-45c7-9c0e-b4f9fb4537bd}

Spracheinstellungen ändern

shell:::{BF782CC9-5A52-4A17-806C-2A894FFEEAC5}

Bibliotheken

shell:::{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}

Medienserver

shell:::{289AF617-1CC3-42A6-926C-E6A863F0E3BA}

Eigene Dokumente

shell:::{450D8FBA-AD25-11D0-98A8-0800361B1103}

Netzwerkumgebung

shell:::{208D2C60-3AEA-1069-A2D7-08002B30309D}

Netzwerk

shell:::{F02C1A0D-BE21-4350-88B0-7367FC96EF3C}

Netzwerk- und Freigabecenter

shell:::{8E908FC9-BECC-40f6-915B-F4CA0E70D03D}

Netzwerkverbindungen

shell:::{7007ACC7-3202-11D1-AAD2-00805FC1270E}

Infobereichsymbole

shell:::{05d7b0f4-2121-4eff-bf6b-ed3f69b894d9}

Ordner für Offlinedateien

shell:::{AFDB1F70-2A4C-11d2-9039-00C04F8EEB3E}

Anpassung

shell:::{ED834ED6-4B5A-4bfe-8F11-A626DCB6A921}

Tragbare Geräte

shell:::{35786D3C-B075-49b9-88DD-029876E11C01}

Energieoptionen

shell:::{025A5937-A6BE-4686-A844-36FE4BEC8B6D}

Previous Versions Results Folder

shell:::{f8c2ab3b-17bc-41da-9758-339d7dbf2d88}

Drucker

shell:::{2227A280-3AEA-1069-A2DE-08002B30309D}

Programme und Features

shell:::{7b81be6a-ce2b-4676-a29e-eb907a5126c5}

Öffentlich

shell:::{4336a54d-038b-4685-ab02-99bb52d3fb8b}

Zuletzt verwendete Ordner

shell:::{22877a6d-37a1-461a-91b0-dbda5aaebc99}

Wiederherstellung

shell:::{9FE63AFD-59CF-4419-9775-ABCC3849F861}

Papierkorb

shell:::{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}

RemoteApp- und Desktopverbindungen

shell:::{241D7C96-F8BF-4F85-B01F-E2B043341A4B}

Removable Storage Devices

shell:::{a6482830-08eb-41e2-84c1-73920c2badb9}

Ausführen

shell:::{2559a1f3-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}

Speicherplätze

shell:::{F942C606-0914-47AB-BE56-1321B8035096}

Synchronisierungscenter

shell:::{9C73F5E5-7AE7-4E32-A8E8-8D23B85255BF}

Sync Setup Folder

shell:::{2E9E59C0-B437-4981-A647-9C34B9B90891}

System

shell:::{BB06C0E4-D293-4f75-8A90-CB05B6477EEE}

Problembehandlung

shell:::{C58C4893-3BE0-4B45-ABB5-A63E4B8C8651}

Benutzerkonten

shell:::{60632754-c523-4b62-b45c-4172da012619}

Benutzerdateien

shell:::{59031a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee}

Windows Defender

shell:::{D8559EB9-20C0-410E-BEDA-7ED416AECC2A}

Windows Features

shell:::{67718415-c450-4f3c-bf8a-b487642dc39b}

Windows-Firewall

shell:::{4026492F-2F69-46B8-B9BF-5654FC07E423}

Windows Update

shell:::{36eef7db-88ad-4e81-ad49-0e313f0c35f8}

 

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6. Programme in das Kontextmenü des Desktops integrieren

Sie haben die Möglichkeit, einzelne Programme direkt über das Kontextmenü des Desktops zu starten.

  • Geben Sie regedit in das Suchfeld von Windows ein und klicken Sie anschließend auf den Treffer, um den Registrierungs-Editor zu starten.
  • Navigieren Sie daraufhin zu „HKEY_ CLASSES_ROOT\Directory\Background\shell“ und erstellen Sie nun unterhalb des Schlüssels „shell“ einen neuen Schlüssel mit dem Namen des Programms, das Sie öffnen möchten, zum Beispiel Regedit.

Im Kontextmenü des Desktops ist das Programm jetzt schon zu sehen. 

  • Erstellen Sie dann unterhalb des neuen Schlüssels für das Programm einen weiteren neuen Schlüssel mit der Bezeichnung command .
  • Klicken Sie im Folgenden auf „command“ und tragen Sie als Wert für (Standard) den Befehl ein, den Windows beim Anklicken des Befehls ausführen soll – in unserem Beispiel ist das regedit.exe.
  • Im Anschluss daran können Sie den Befehl bereits testen. Sie haben auch die Möglichkeit, das Programm nur dann anzeigen zu lassen, wenn Sie die Umschalttaste drücken und das Kontextmenü des Desktops aufrufen (erweitertes Kontextmenü).
  • Hierzu navigieren Sie einfach zum Registry-Schlüssel für das Programm, wie zuvor beschrieben.
  • Fügen Sie nun über das Kontextmenü eine neue Zeichenfolge mit der Bezeichnung extended hinzu. Der Wert der Zeichenfolge spielt keine Rolle. Der Befehl taucht erst im Kontextmenü auf, wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten und dabei mit der rechten Maustaste klicken. 


Natürlich können Sie auf diesem Weg mehrere Programme im Kontextmenü des Desktops integrieren. Überdies lässt sich die Reihenfolge der von Ihnen erstellten Befehle steuern. Dazu erstellen Sie zusätzlich oder als Ersatz für extended bitte für den neuen Schlüssel noch die Zeichenfolge position. Geben Sie dem Wert „position“ als Wert top mit, dann erscheint der Befehl oben, mit bottom erscheint der Befehl unten. Eine weitere Zeichenfolge, die Sie verwenden können, ist icon. Als Wert für „icon“ geben Sie den Pfad zur Symboldatei an.

 

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7. Vom Onlinekonto auf ein lokales Benutzerkonto umstellen

Bereits seit Windows 8 drängt Microsoft den Nutzer dazu, anstatt mit einem lokalen Benutzerkonto mit einem Onlinekonto zu arbeiten. Der Benutzername für die Anmeldung in Windows ist bei einem Onlinekonto eine Mailadresse. Aktuell zieht Microsoft zwar Mails mit @outlook.com oder @outlook.de vor, akzeptiert allerdings auch noch Adressen mit @live.com beziehungsweise @hotmail.com – allesamt Adressen von Microsofts Maildiensten. Ein Benutzerkonto mit einer solchen Mailadresse bietet Ihnen den Vorteil, dass verschiedene Einstellungen von Windows automatisch in Ihrem Onlinekonto bei Microsoft gespeichert werden. Wenn Sie sich nun mit derselben Mailadresse auf einem anderen Windows-PC ein weiteres Konto einrichten, werden diese Einstellungen automatisch übertragen. Während es in Windows 8 noch einfach ist, ein rein lokales Konto zu erstellen, scheint das in Windows 10 nicht mehr möglich zu sein. 

Es geht aber dennoch: Um ein lokales Benutzerkonto in Windows 10 hinzuzufügen, drücken Sie zuerst Win-I für die „Einstellungen“. Dann gehen Sie zu „Konten -> Familie & weitere Benutzer -> Andere Person -> Diesem PC eine andere Person hinzufügen“. Es öffnet sich ein Assistent mit Namen „Wie meldet sich diese Person an?“, der ausschließlich eine Mailadresse für ein Onlinekonto akzeptiert. In diesem Schritt wählen Sie unten „Ich kenne die Anmeldeinformation für diese Person nicht“. Im folgenden Schritt bietet der Assistent die Option „Benutzer ohne Microsoft-Konto hinzufügen“. Anschließend können Sie endlich ein lokales Benutzerkonto anlegen.

 

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8. Automatische Windows-Anmeldung aktivieren

Standardmäßig ist Windows 10 so eingerichtet, dass Sie zur Anmeldung einen Benutzernamen wählen und ein Passwort eingeben müssen. Eine automatische Anmeldung ist jedoch möglich. In der Systemsteuerung suchen Sie vergeblich nach einer Option für die automatische Windows-Anmeldung. Mit einem versteckten Windows-Tool können Sie die Einstellung aber vornehmen. Drücken Sie die Tastenkombination Win-R, tippen Sie netplwiz ein und bestätigen Sie mittels „OK“. Wenn Sie das Tool unter einem Konto ohne administrative Berechtigungen aufrufen, geben Sie Benutzernamen und Passwort eines Admin-Kontos ein, und klicken Sie auf „Ja“. Entfernen Sie nun das Häkchen vor „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben“, und klicken Sie auf „OK“. Daraufhin erscheint das Fenster „Automatische Anmeldung“. Geben Sie Benutzernamen, Passwort und Passwortbestätigung für den Benutzer ein, der zukünftig automatisch angemel- det werden soll, und klicken Sie auf „OK“. Beim nächsten Neustart von Windows 10 ist die automatische Anmeldung aktiv. 
Sicherheitshinweis: Sie sollten die automatische Anmeldung nur bei privaten Computern aktivieren, die Sie allein verwenden.

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9. Eingabeaufforderung in jedem Ordner verfügbar machen

Wenn Sie die Eingabeaufforderung in Windows öffnen, landen Sie stets in einem Standardordner. Ohne Administratorrechte schickt Sie das Betriebssystem in Ihren Benutzerordner. Mit Administratorrechten (Rechtsklick auf „Eingabeaufforderung“ und dann auf „Als Administrator ausführen“) finden Sie sich im Ordner „\Windows\System32“ wieder. Falls Sie jedoch etwas in einem bestimmten Ordner erledigen möchten, müssen Sie sich zuerst mit dem alten DOS-Befehl cd dorthin durchtasten. 

Es geht aber auch schneller: Um die Eingabeaufforderung ohne Administratorrechte in einem bestimmten Ordner zu starten, laden Sie den Windows-Explorer, drücken daraufhin die Shift-Taste und klicken den Ordner mit der rechten Maustaste an. Im Kontextmenü erscheint nun der Befehl „Eingabeaufforderung hier öffnen“. Um eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten zu erhalten, öffnen Sie den gewünschten Ordner mit dem Windows-Explorer, klicken mittels rechter Maustaste hinein und wählen „Neu -> Verknüpfung“. Windows fragt Sie nach dem Speicherort des Elements. Klicken Sie sich durch zu „\Windows\ System32\ cmd.exe“ und bestätigen Sie mit „OK“. Klicken Sie auf „Weiter“, geben Sie der Verknüpfung einen beliebigen Namen und schließen Sie den Vorgang mit „Fertig stellen“ ab. 

Sodann klicken Sie die neue Verknüpfung mit der rechten Maustaste an und rufen als Nächstes ihre „Eigenschaften“ auf. Ändern Sie den Pfad im Feld „Ziel“ in „C:\Windows\System32\ cmd.exe /k pushd [gewünschter Ordner]“, wobei Sie anstatt [gewünschter Ordner] den Verzeichnispfad eintragen, in dem die Eingabeaufforderung geöffnet werden soll. Klicken Sie im Folgenden auf den Button „Erweitert“ und setzen Sie ein Häkchen vor „Als Administrator ausführen“. Schließen Sie daraufhin alle Fenster mit „OK“. Im nächsten Schritt landen Sie per Doppelklick auf die Verknüpfung mit Administratorrechten in dem angegebenen Verzeichnis. Wenn gewünscht, können Sie die Verknüpfung ebenfalls an einen beliebigen anderen Ort verschieben oder kopieren, etwa auf den Desktop. 

Achtung: Beachten Sie bitte, dass zahlreiche Windows-Ordner auf Kommandozeilenebene einen anderen Namen tragen als im Explorer. „Benutzer“ beispielsweise heißt „Users“, „Bilder“ nennt Windows dort „Pictures“. Steuern Sie den gewünschten Ordner gegebenenfalls erst in der Eingabeaufforderung an, um die korrekte Pfadbezeichnung sicherzustellen.

 

Windows 10 von virtueller Festplatte booten

Das Erstellen einer virtuellen Festplatte im VHD-Format von Microsoft inklusive der Installation von Windows 10 ist schnell erledigt. Legen beziehungsweise stecken Sie dazu den Installationsdatenträger (DVD oder USB-Stick) ein beziehungsweise an und starten Sie dann den PC neu. Statt im zweiten Fenster („Jetzt installieren“) gleich mit dem Update zu starten, drücken Sie zunächst die Tastenkombination Umschalt-F10. Im folgenden Kommandozeilenfenster tippen Sie diskpart ein und bestätigen mit der Eingabetaste. Lassen Sie sich mit list volume die vorhandenen Partitionen inklusive der Laufwerksbuchstaben anzeigen. Die neue virtuelle Festplatte erstellen Sie, indem Sie den Befehl 

create vdisk file=c:\windows10.vhd maximum=30000  

eintippen und wieder die Eingabetaste drücken. Im Beispiel steht „c:“ für die Systempartition, die „30000“ für eine 30 GB große VHD-Datei. Diese Angaben passen Sie gegebenenfalls an. 

Mit select vdisk file=c:\windows10.vhd und attach vdisk , jeweils gefolgt von der Eingabetaste, weisen Sie die VHD-Datei Windows 10 als Installationsziel zu. Tippen Sie nun zweimal als Befehl exit ein (jeweils gefolgt von Enter), um das Kommandozeilenfenster zu schließen. Erst jetzt klicken Sie mit der Maus auf „Jetzt installieren -> Benutzerdefiniert …“ und wählen ganz unten den noch „nicht zugewiesenen Speicherplatz“. Mit Mausklicks auf „Neu -> Übernehmen -> Ja -> Weiter“ installieren Sie Windows 10 wie gewohnt. Ihr Rechner bietet nun bei jedem Neustart die Auswahl, mit dem bisherigen oder dem neuen Windows auf der virtuellen Festplatte zu starten.

 

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10. Die Windows-10-Kommandozeile durch die Powershell ersetzen

Windows stellt eine Reihe von leistungsfähigen Befehlen zur Verfügung, mit denen nicht nur Administratoren und Webmaster, sondern auch Endanwender schnell ihr Netzwerk oder ihre Internetverbindungen überprüfen und konfigurieren können. Die dazu notwendigen Tools lassen sich über den Ausführen-Dialog starten, den Sie mit Win-R aufrufen. Ebenso möglich ist es, erst die Eingabeaufforderung mit cmd zu starten und dann den gewünschten Befehl einzutippen beziehungsweise hinein zu kopieren. Neben der Eingabeaufforderung existiert die Powershell. Mit ihr können viele Probleme ganz einfach gelöst werden. Und sie bietet mehr Möglichkeiten, als die klassische Kommandozeile CMD.

Mit der Tastenkombination Win-X rufen Sie das Kontextmenü des Start-Buttons auf. Wollen Sie hier die Eingabeaufforderung durch die Powershell ersetzen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen „Eigenschaften > Navigation“ und setzen ein Häkchen vor „Beim Rechtsklick auf die untere linke Ecke oder beim Drücken von Windows-Taste + X ‚Eingabeaufforderung‘ im Menü durch ‚Windows PowerShell‘ ersetzen“. Nach Klicks auf „Übernehmen“ und „OK“ ist die neue Einstellung augenblicklich aktiv.

 

 

11. Kommandozeile hört nun auf Tastenkombinationen

Mit Windows 10 hat Microsoft die Eingabeaufforderung um Funktionen erweitert, auf die manche Anwender schon mehr als zwei Jahrzehnte gewartet haben. Erstmalig werden von der Kommandozeile auch Tastenkombinationen unterstützt. Zum Einschalter der entsprechenden Optionen starten Sie die Eingabeaufforderung über Win-R und den Befehl cmd. Im Fenster der Eingabeaufforderung klicken Sie auf das Symbol oben links und wählen „Eigenschaften“. 

Unter „Experimentell“ setzen Sie ein Häkchen vor „Experimentelle Konsolenfeatures aktivieren (global gültig)“ und schalten die Optionen darunter ein beziehungsweise aus. Neu und Nützlich sind die Tastenkürzel Strg-C und Strg-V zum Kopieren und Einfügen von Text. Mit der Tastenkombination Alt-F4 kann die Eingabeaufforderung beendet werden.

 

 

12. Alternative Fenster-Darstellung für Windows 10 aktivieren

Mit Windows 8 hat Microsoft die Fenster-Transparenz abgeschafft und behält das auch in der Vorabversion Windows 10 bei. Um das Design von Fensterrahmen dennoch anzupassen, gehen Sie wie folgt vor: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und dann auf „Anpassen“. Im folgenden Fenster wählen Sie im Abschnitt „Designs mit hohem Kontrast“ beispielsweise „Kontrast Nr. 1“. Nach einem Klick auf „Farbe“ können Sie die Einstellungen weiter anpassen. Um die Änderungen rückgängig zu machen, wählen Sie im „Anpassen“- Fenster einfach ein anderes Design aus.

 

 

13. Verborgene Funktionen von Windows 10 aktivieren

In der Standardeinstellung zeigt Windows längst nicht alle Funktionen an. Um verborgene Features freizuschalten beziehungsweise zu installieren, drücken Sie Win-R, geben 

optionalfeatures  

ein und bestätigen mit einem Klick auf „OK“. Das sich nun öffnende Fenster zeigt eine ganze Reiher zusätzlicher Funktionen. Setzen Sie ein Häkchen am Anfang der Zeile, um die entsprechende Funktion einzuschalten. Bei manchen Funktionen ist zur Nutzung ein einmaliger Neustart erforderlich. Die so aktivierten Features lassen sich im Startmenü beziehungsweise über das Suchfeld ausführen.

Synchronisieren und kopieren mit Robocopy

Das Kommandozeilentool Robocopy bietet umfangreiche Optionen, beispielsweise Filter, über die sich Dateien ein- oder ausschließen lassen. Darüber hinaus können Sie mit Robocopy Verzeichnisse synchronisieren, also nur geänderte und neue Dateien kopieren. Das spart beim Kopieren Zeit und reduziert den Platzbedarf auf der Festplatte. Aufgrund der vielen Optionen unterlaufen bei der Verwendung von Robocopy schnell Fehler. Deshalb empfehlen wir Ihnen den Einsatz der grafischen Oberfläche Yarcgui. Nach dem Start legen Sie über das Icon ganz links in der Symbolleiste einen neuen „Auftrag“ an. Es erscheint sodann ein Fenster, in dem Sie Quell- und Zielordner eintragen. Rechts daneben können Sie über die Schaltfläche mit dem Stiftsymbol Vorgaben für die Dateien festlegen, die das Tool kopieren soll, wie beispielsweise „*.doc“ oder „*.docx“. Wenn Sie nichts eintragen, findet keine Namensfilterung statt, und alle Dateien werden kopiert. Weiter unten legen Sie die gewünschten Optionen fest. Um Erklärungen einzublenden, bewegen Sie den Mauszeiger über eine Option und warten kurz. In den meisten Fällen angebracht ist beispielsweise „/E“, um auch Unterverzeichnisse zu kopieren. Mit „/MIR“ erstellen Sie eine exakte Spiegelung der Quellordner am Zielort. Dateien, die im Quellverzeichnis nicht vorhanden sind, löscht Robocopy auch im Zielverzeichnis, neue Dateien werden hinzugefügt und ältere überschrieben. 

Über „Dateiauswahloptionen“ lassen sich die zu kopierenden Dateien anhand mehrerer Kriterien filtern, etwa nach Attributen. Unter „Black- List“ schließen Sie Dateien aus, die eine bestimmte Größe oder ein bestimmtes Alter haben. Über die Optionen „/XD“ und „/XF“ können Sie Ordner beziehungsweise Dateien ausschließen. Die Liste dafür legen Sie rechts daneben fest. Per Klick auf die Schaltfläche mit dem grünen Haken speichern Sie die Einstellungen und fügen den Auftrag zur Liste im Hauptfenster hinzu. Zum Starten des Kopiervorgangs aktivieren Sie die Auswahlboxen vor den gewünschten Einträgen in der Auftragsliste und klicken auf das Zahnrad-Icon links unten. 

 

14. Suchindex konfigurieren

Um Suchvorgänge auf der Festplatte zu beschleunigen, indiziert Windows regelmäßig ausgesuchte Ordner. Dabei überträgt es dann die Namen der enthaltenen Dateien zusammen mit ihren Eigenschaften und dem Inhalt in eine Datenbank, die es im Anschluss daran als Grundlage für Suchen in diesen Ordnern verwendet. Zwar durchforstet das Betriebssystem auf Wunsch auch die Dateien in anderen Ordnern auf der Platte, das dauert jedoch länger, selbst wenn es sich um eine SSD handelt. In der Voreinstellung nimmt Windows lediglich einige wenige Verzeichnisse, die von den Usern typischerweise für die Dateiablage verwendet werden, in den Index auf. Hierzu zählen zum Beispiel sämtliche Inhalte und Unterordner von „C:\Benutzer“ oder auch die Offlinedateien. Für den Fall, dass Sie Ihre Dokumente in anderen Ordnern auf der Festplatte speichern, können Sie diese ebenfalls indizieren lassen. 

Achtung: Manche Anwender lassen Windows komplette Laufwerke wie die Systempartition „C:“ indizieren, um über die Suche schnellen Zugriff auf alle dort gespeicherten Dateien zu bekommen. Damit bewirken sie allerdings das Gegenteil, denn je mehr Ordner und Dateien der Index umfasst, desto langsamer laufen die Suchvorgänge. Beschränken Sie daher die Zahl der Ordner auf das absolut Notwendigste. 

So legen Sie fest, welche Ordner Windows in den Suchindex aufnimmt: Sie erreichen den Index über das Eingeben von Indizierungs optionen im Windows-Suchfeld sowie einen Klick auf den angezeigten Treffer. Im Anschluss daran sehen Sie, welche Ordner aktuell indiziert werden. Nach einem Klick auf „Ändern“ lässt sich diese Auswahl modifizieren. Setzen Sie Häkchen in die Kontrollkästchen. 

Um den Verzeichnisbaum einer Partition einsehen zu können, klicken Sie auf das vorangestellte kleine Dreieck. Damit die Darstellung übersichtlich bleibt, zeigt Windows Ihnen oft nicht alle Orte an, die es indizieren kann. Falls Sie etwas vermissen, klicken Sie auf „Alle Orte anzeigen“. Bestätigen Sie Ihre Auswahl zudem mit „OK“. Der Button „Erweitert“ führt Sie zur Feinabstimmung des Suchindexes. Im Register „Indexeinstellungen“ können Sie mit der Option „Verschlüsselte Dateien indizieren“ veranlassen, dass Windows auch solche Laufwerke in den Index aufnimmt, die mit dem Encrypted File System (EFS) verschlüsselt wurden. 

Darunter finden Sie den Button „Neu erstellen“. Ein Klick darauf löscht den vorhandenen Index und lässt Windows eine neue Datenbank anlegen, was allerdings Stunden dauern kann. Über den Button „Neu auswählen“ bestimmen Sie den Speicherort. Wechseln Sie nachfolgend zum Register „Dateitypen“. 

Dort können Sie als Nächstes über die Kontrollkästchen einstellen, welche Arten von Dateien indiziert werden sollen. Unten im Fenster steht das Eingabefeld „Neue Erweiterung in die Liste aufnehmen“, über das Sie der Liste weitere Dateitypen hinzufügen. Mit den Optionen „Nur Eigenschaften indizieren“ sowie „Eigenschaften und Dateiinhalte indizieren“ steuern Sie, bei welchen Dateien Windows auch den Inhalt in den Index aufnimmt. Sinnvoll ist das nur bei Textfiles mit Endungen wie „docx“. Schließen Sie das Fenster mit „OK“. Falls der Index gerade aktualisiert oder neu aufgebaut wird, ist im Hauptfenster der Button „Anhalten“ erreichbar. Mit ihm können Sie den Vorgang für 15 Minuten unterbrechen, beispielsweise um schnell einen Task mit vielen Festplattenzugriffen zu erledigen.

 

15. Mehr Speicherplatz: Überflüssige Update-Dateien löschen

Neben regelmäßigen Aufräumaktionen empfiehlt es sich darüber hinaus, durch das Entfernen der Setup-Dateien des Windows-Updates für zusätzlichen Platz zu sorgen. Diese Dateien verbleiben nämlich auch nach erfolgreicher Installation im versteckten Windows-Unterverzeichnis „Installer“ auf der Festplatte. 

Damit dieser Ordner sichtbar wird, öffnen Sie den Datei-Explorer. Klicken Sie im Anschluss daran auf „Ansicht -> Ausgeblendete Elemente“. Jetzt sehen Sie im Windows-Verzeichnis den Ordner „Installer“. Ein Rechtsklick darauf, verbunden mit dem Kontextmenübefehl „Eigenschaften“, verrät Ihnen, wie viel Speicherplatz der Ordnerinhalt belegt. Das Verzeichnis selbst dürfen Sie dabei allerdings nicht entfernen, ebenso wenig wie den kompletten Inhalt. Denn andere Anwendungen legen hier ebenfalls Setup-Routinen oder Teile davon ab. Die Windows-Update-Dateien erkennen Sie an der Endung „.msp“ . Wenn Sie wirklich nur diese Dateien löschen, ist Ihr Betriebssystem in keiner Weise beeinträchtigt. Sie verlieren damit jedoch die Möglichkeit, die Updates im Nachhinein wieder zu deinstallieren – aber das ist ohnehin nur in Ausnahmefällen erlaubt. 

 

16. Cortana in Windows abschalten

Mit Windows 10 Version 1607 können Anwender nicht mehr so einfach wie bisher Cortana einfach abschalten. Microsoft hat den entsprechenden Schalter einfach entfernt. Mit einem Trick können Sie aber dennoch - wie bisher - Cortana abschalten. Den Registry-Editor können Sie über Windows-Taste + R und der Eingabe von

Regedit

aufrufen. In der Registry wechseln Sie nun in der linken Leiste in den Schlüssel:

 HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Windows Search 

und ändern dort den Wert von 

AllowCortana 

nach einem Doppelklick auf "0". 

Sollten der Schlüssel und/oder der Eintrag nicht existieren, dann müssen Sie diese(n) manuell anlegen. 
Nach einem Neustart oder wenn Sie sich von dem Rechner ab- und wieder anmelden, wird die Änderung aktiv. Dass Cortana erfolgreich deaktiviert wurde, erkennen Sie unter anderem daran, dass im Sucheingabefeld nun der Text "Windows durchsuchen" statt "Frag mich etwas" erscheint. Wird das Feld aufgeklappt, fehlen auch die Cortana-typischen Informationen.

 

17. Linux Bash in Windows 10 aktivieren

Mit dem Sommer-Update erhält Windows 10 die Ubuntu-Bash. Dabei erhalten die Nutzer nicht einfach nur eine emulierte oder virtuelle Variante von Bash . Stattdessen wurden in Zusammenarbeit mit Canoncial die nativen Ubuntu-Binaries in Windows 10 implementiert.

Die Bash wird nicht automatisch installiert, sondern muss von den Nutzern manuell aktiviert werden. Dazu muss der Windows-10-Rechner zunächst in den Entwickler-Modus versetzt werden. Dazu rufen Sie die Windows-10-Einstellungen auf, wechseln hier in den Bereich "Update und Sicherheit" und wählen dann unter "Für Entwickler" den Eintrag "Entwicklermodus" aus.

Im nächsten Schritt muss nun das sogenannte "Windows-Subsystem für Linux (Beta)" als Windows-Feature in Windows 10 aktiviert werden. Drücken Sie "Strg + R" und geben Sie im sich öffnenden Ausführen-Fenster

optionalfeatures

ein. Setzen Sie nun im Fenster "Windows-Features" einen Haken bei "Windows Subsystem für Linux (Beta)". Es folgt nun die Installation. Nach einem Neustart des Rechners rufen Sie die Eingabeaufforderung mit Admin-Rechten auf und geben nun

bash

ein. Folgen Sie nun den angezeigten Anweisungen.